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RYLA-Seminar 2011 in Sigmaringen – Abschlussbericht
Wie löst Deutschland seine Zukunftsaufgaben?



Diese Frage stellten die drei Organisatoren Fritz Kovacic (RC Sigmaringen), Christian Falkenstein ( RC Bad Waldsee-Aulendorf) und Robert Laschke (RC Furtwangen-Triberg) den zahlreichen hochkarätigen Referenten dieses Seminars. Interessiert und diskussionsfreudig zeigten sich die 48 Teilnehmerinnen und Teilnehmer.
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„Die Einbettung Deutschlands in die EU" erläuterte Ministerpräsident i. R. und Rotarier im RC Tuttlingen Dr. h. c. Erwin Teufel. Auf die Frage „Wie kommen wir mit einer gemeinsamen Verfassung voran und wie schaffen wir es, als politische Einheit in der Welt mit einer Sprache zu sprechen?" fand man dennoch keine befriedigende Antwort.
Uns alle bewegen die Sorgen über den demographischen Wandel, die immer knapper werdenden Energiereserven und damit immer höhere Energiekosten, der Klimawandel, explodierende Kosten im Gesundheitswesen usw. In der Podiumsdiskussion unter Leitung von Rot. Roland Löscher (RC Markdorf) und Beteiligung von Rot. Gudrun Lohr-Kapfer (RC Ravensburg), Rot. Matthias Premer (RC Sigmaringen), Herrn Dr. Thomas Kühl und Rot. Christian Falkenstein suchte man nach Lösungen, wie wir in Deutschland unseren Lebensstandard sichern können und kam zum Schluss, dieses Ziel nur mit größter Anstrengung erreichen zu können.
Prof. Dr. Ulrich Trautwein aus Tübingen machte klar, welche Effekte man mit einzelnen Reformschrit-ten des Bildungswesens erreichen kann, während Rot. Tanja Gönner (RC Bad Saulgau-Riedlingen) notwendige Schritte zur Verbesserung der Infrastruktur in BW beschrieb. Sorgen machen uns auch die riesigen Staatsschulden. Rot. Bernhard Stiefel untersuchte daher die Funktionsweise der sog. Schuldenbremse und ihre Folgen. Rot. Erich Willimsky zeigte mit den drei Schwerpunkten Personalentwicklung, Internationalität und dem Kampf mit bürokratischen Belastungen auf, welche Maßnahmen und Strategien deutsche Unternehmen verfolgen müssen, um erfolgreich zu sein. Nach dem zwar hochinteressanten, aber anstrengenden Samstagsprogramm hatte es am Abend der Zauberer Mirakuli leicht, die jungen Leute zu entspannen, was diese gerne annahmen.
Nachdem Prof. Dr. Michael Bosch am Sonntagvormittag zuerst die Megatrends der weltweiten Bedürfnisse dargestellt hatte, ordnete er jedem dieser Trends die Zukunftstechnologie zu, mit der wir im weltweiten Wettbewerb bestehen können. Mir einem Workshop, in dem jedes Vortragsthema von den Teilnehmern noch mal bearbeitet wurde, schloss das erfolgreiche Seminar. Ein Dankeschön gilt den Rotary-Clubs der Region 6, die die Finanzierung dieses Seminars ermöglicht haben.



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Freitag, 20. Mai 2011/web99
Letzte Änderung: 20.05.11/web99
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