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Ein Jahr im Ausland studieren...
Stipendien im Distrikt 1930

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Nachrichtenbild Der Distrikt 1930 vergibt jährlich mehrere Stipendien für einen einjährigen Auslands-Studienaufenthalt...
Im Distrikt zuständig ist dafür Michel Dieterich vom RC Offenburg-Ortenau
  • Unser Distrikt 1930 hat beschlossen aus der Fülle der möglichen Stipendien, die Rotary vergeben kann, (einjährige Stipendien, mehrjährige Stipendien, Kulturstipendien, Berufliche Stipendien)  ausschließlich die  einjährigen Stipendien zu vergeben.
  • Es handelt sich um Stipendien, die mit einer Höchstsumme von ca. US $ 23.000 ausgestattet sind (dies ändert sich jedes Jahr ein wenig).
  • In aller Regel werden  Studien an Universitäten und ähnlichen Einrichtungen vergeben. Das Wunschland sollte nicht unbedingt nur die USA sein. Es müssen fünf Hochschulen genannt werden. 
  • Vorab findet ein Vorauswahlverfahren statt, so dass nur die dort ausgewählten Kandidaten den 18-seitigenm offiziellen Bogen auszufüllen brauchen.
  • Für angelsächsische Länder ist in der Regel auch der TOEFL-Test Voraussetzung (der aber noch im Laufe des Bewerbungsverfahrens  erworben und dann nachgereicht werden kann).

Auswahl

Der Jugenddienstbeauftragte oder andere Freunde des jeweiligen Rotaryclubs („Paten“) gehen auf junge Menschen zu, die folgende Kriterien möglicherweise erfüllen können

  • Eltern und Schwiegereltern  sind nicht Rotarier
  • Können als junge Menschen die Gedanken von Rotary im Ausland vertreten
  • Zeigen überdurchschnittliche schulische Leistungen
  • Scheinen besonders förderungswürdig zu sein
  • Studieren an einer Hochschule (ab dem 2. Studienjahr, nicht für Promotionen oder andere Zusatzstudien z. B.  MBA)
  • Sollten deutsche Staatsbürger sein.

Aufgaben und Pflichten

Mit Antritt des Stipendiums wird erwartet, dass der Stipendiat sich nicht nur in das rotarische Leben seines Hochschulortes einfügt, sondern auch engen Kontakt zu dem ihn entsendenden Club hält. Nach Ablauf des Stipendienjahres steht der Stipendiat seinem Club eine gewisse Zeit für Vorträge etc. zur Verfügung. Gleichzeitig wird ihm nahegelegt, sich der RFAD anzuschließen (siehe hierzu: „Aufgaben und Pflichten des Stipendiaten“). Damit wird einerseits sichergestellt, dass der ehemalige Stipendiat sein Wissen und seine Erfahrung jüngeren Nachfolgern weitergeben kann und andererseits der Kontakt zu Rotary und seinen Clubs nicht verloren geht.

Zunehmend kommen auch Bewerbungen von außen auf die einzelne Rotaryclubs zu, weil es entsprechende Internetseiten gibt, die auf die Rotary-Stipendien hinweisen. Hier müsste dann in allen Fällen eine Vorprüfung auf die genannten Kriterien erfolgen.

Auswahlverfahren

Die Jugenddienstbeauftragen der Clubs aus unserm Distrikt erhalten vom Distriktbeauftragten für Stipendien die Bewerbungsunterlagen für das Vorauswahlverfahren zugesandt, das vor der Rücksendung vom Präsidenten, dem Jugenddienstbeauftragten und dem Paten unterschrieben  sein muss.
Zu Beginn des Jahres findet ein Auswahlverfahren zusammen mit dem Governor und anderen wichtigen Persönlichkeiten des Distrikts statt. Die Ausgewählten (ca. drei bis 5 Kandidaten) erhalten die offiziellen Be-werbungsunterlagen, die vom Distriktbeauftragten bis Juli gesammelt und dann nach Evanston gemeldet werden Von dort  erhalten die Kandidatinnen und Kandidaten dann  die endgültige Zusage (immer für das folgende Studien akademische Jahr).
Während der Ausarbeitungs- und Vorbereitungsphase stehen sowohl den Bewerbern als auch den Clubverantwortlichen ehemalige, in der Rotary Foundation Alumni Deutschland (RFAD) organisierte, RI-Stipendiaten helfend zur Seite.

Die Vergabe von Stipendien stellt eine hervorragende Möglichkeit dar, Mittel von Rotary International in unserem engeren Umfeld nutzbar zu machen. An jungen Menschen die für ein Stipendium geeignet und bereit sind, unsere rotarischen Ideen zu vertreten fehlt es nicht. Mit ein bisschen Mühe sind sie leicht zu finden.
Mittwoch, 25. Juli 2007/web99
Letzte Änderung: 17.08.07/web99


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