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Die Heimatländer der jugendlichen Gäste verteilten sich
auf alle Erdteile, wobei der Schwerpunkt auf Lateinamerika entfiel. Argentinien
stellte das zahlenmäßig größte Kontingent. Die jugendlichen Gäste sind über
mehrere Wochen innerhalb des Distrikts vorwiegend in Gastfamilien
untergebracht.
Ihre
Herkunft ist nicht ausschließlich dadurch bestimmt, dass die Eltern am
Heimatort einem Rotary-Club angehören. Die jungen Gäste kommen in der Regel mit
guten Deutsch-Kenntnissen an, die sie im Laufe des mehrwöchigen Aufenthalts
verbessern können.
Das "Erlebniswochenende" am Bodensee bot den
Gästen ein reichhaltiges Programm. In Friedrichshafen stand dabei wieder einmal der "Gerbe-Hof"
in Ailingen als ideale Unterkunft für die jungen Leute zur Verfügung.
Mit der traditionellen Wanderung von Immenstaad zur
"Haltnau" bekamen die Gäste einen schönen Eindruck vom See, zumal
herrliches Wanderwetter dem entgegenkam. Nach der Rückfahrt mit dem Schiff nach Friedrichshafen
wurde das Zeppelin-Museum besucht. Zum Besuchsprogramm gehört natürlich auch ein Besuch der
Zeppelin-NT-Werft. Bewegung war auch am zweiten Tag angesagt, mit einer
Wanderung von der Bergstation "Karren" in Dornbirn zur Alpe
Schuttannen.
Die Gäste haben sich sehr wohlgefühlt und verstanden sich
untereinander hervorragend. Die Wanderungen und gemeinsamen Grillabende haben
dabei einen wichtigen Beitrag geliefert.
Mit neu geschlossenen Freundschaften werden sie in ihre Heimatländer
zurückkehren; wobei es ihnen der Aufenthalt hier am See offenkundig besonders
angetan hatte. Nach vier Tagen ging es wieder zurück an die Ausgangsstandorte zu
den dortigen Gastfamilien. |