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Pünktlich zur vorgegebenen Zeit (17 Uhr 30) traf unsere rotarische Reisegruppe per Bus (25 - 30 Personen) im Stühlinger (Weizener) Werksgelände ein und wurde sogleich von unserem rotarischen Mitglied Gerd Stotmeister herzlich begrüßt
 Zur Einstimmung näherten wir uns von außen dem neuen, 2003 - von M. Wilford* - entworfenen futuristischen K (ommunikations) – Gebäude und erhielten von Gerd erste Informationen zur Sto - Gruppe: Die Sto AG agiert weltweit in 21 Ländern, unterhält 26 Tochterfirmen und hat weltweit über 4000 Mitarbeiter, davon ca. 2500 in Deutschland.  Die Sto AG ist ein Spezialist für Farben und Putz für den Innen- und Außenbereich. Daneben existieren noch Tochterfirmen (Bereich Beton-Schutz sowie Mischfassaden-Systemen und Akustiksystemen) u. v. a. m.
Unser Gang führte uns in den Innenbereich des K-Gebäudes über das eindrucksvolle Treppenhaus: mit großen Augen betrachteten wir die künstlerische Ausgestaltung des Eingangsbereichs, der Wendeltreppe, der Farben an Decke, Böden, und Wänden. Das Gebäude dient als Begrüssungszentrum, als Schulungszentrum für Handwerker und Architekten, daneben unterhält es Büroräume im Bereich Finanzwesen, Vertriebsleitung, Zentrallogistik, Einkauf etc.
Die Vertriebsstruktur arbeitet ohne Fachhandel. Die Logistik erfolgt selbstständig . Das Werk bildet aus, z.Zt. sind ca. 170 Azubis in verschiedensten Berufssparten eingestellt, die als zukünftige Fachkräfte sehr gesucht sind.
Eine wichtige Rohstoffquelle ist das „Schwarzwaldwasser“, das offensichtlich in genügender Menge um das Werk fließt. Ca. 60-70% der verwendeten Produkte werden selbst hergestellt, der Rest über diverse Lieferanten besorgt. Durch kluge, vorausschauende Einkaufspolitik hatte die Firma bislang noch keine Rohstoffprobleme.
Unser weiterer Weg führte uns dann in die „Service-Fabrik“. Hier erblickten wir ein perfektes, riesiges Fließband (eigene Schätzung 150-200 m lang) – “beschirmt“ von einem riesigen Röhren – und Zuliefersystem von stählernen Leitungen, das als Abfüllanlage der diversen, individuell gefertigten Farbpigmente dient. Hier „entstehen“ die bekannten gelben Eimer-Füllungen der Fassadenanstriche.
Als Service für Handwerker existiert für Probemengen der „Putze“ eine kleinere Anlage, die bei Bedarf Probe-Eimer jeglicher individueller Farben abfüllt, so dass diese ausreichend getestet werden können.
 Der nächste Weg führte uns zu den Vorratssilos in den diversen Stockwerken des Gebäudes, wir waren völlig überrascht von den Größenordnungen der Vorratsbehälter ebenso von der Technik der Bedienungsmaschinerie. Im Werk werden in über 60 Silos diverse Rohstoffe vorrätig gehalten.
Zum Abschluss führte uns der Weg in das ebenfalls architektonisch eindrucksvoll gestaltete Info-Zentrum des Werks, das Besuchern oder Belegschaftsmitgliedern, neben der Möglichkeit, eine Mahlzeit oder Kaffee einzunehmen, vielseitigste Informationen über alle Produkte der Firma in „handgreiflicher“ Nähe bot. Zwei ehemalige Kalköfen als Augenfänger von außen wurden futuristisch fast zu „Raketenformen“ mit den Lampen als Triebwerk ausgestaltet, auch hier war man beglückt über die gelungene Mischung von Form und Funktion.
Hier hatte jeder nochmals Gelegenheit, sich über die einzelnen Produkte ausführlich zu informieren, ebenso wie uns nachfolgend ein wunderbares Buffet erwartete, das die Stimmung weiter anheizte.
Wir erlebten ein außergewöhnliches und sehr gut organisiertes Werk, einen herzlichen und überaus großzügigen Gastgeber, der uns praktisch keine Frage schuldig blieb und der uns mit einer Gastfreundschaft bewirtete, neben der Großzügigkeit der Bus-Finanzierung, die Ihresgleichen sucht: Ein herzliches Dankeschön!
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