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Doris Epple kümmert sich um arme Menschen in Russland
"Nächsenliebe beginnt heute"

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Nachrichtenbild
Doris Epple ist 76 Jahre alt und kümmert sich seit 13 Jahren um die Ärmsten der Armen in Russland. Trotzdem ringt sie auch heute noch nach Worten, wenn sie von dem Elend spricht, das sie dort antrifft. Doris Epple aus Wangen hat gerade ihren alljährlichen Besuch "vor Ort" absolviert. Eine Woche lang war sie in St. Petersburg, jenem strahlend schönen "Venedig des Norderns".
Doch die Besucherin aus der Höri war nicht gekommen, um sich die goldenen Paläste, das Bernsteinzimmer oder die weltberühmten Museen der Stadt aufzusuchen - die sie im übrigen bis heute noch nicht gesehen hat. Ihr Augenmerk galt und gilt weiterhin den Schattenseiten dieser Stadt, den Obdachlosen, den Kranken, Invaliden und Behinderten, den Straßen- und Waisenkindern, den verarmten Rentnern und den Gefängnisinsassen. Und was sie dort antrifft, erschüttert sie jedes Jahr auf's Neue. Die Gegensätze in dieser Stadt sind riesengroß und als sie erstmals von den Zuständen in einer russischen Suppenküche im Fernsehen gehört und gesehen hat, war für sie klar: "Da muss man doch helfen".


Doris Epple (links) und zwei ihrer Schützlinge beim Besuch in der Petersburger Suppenküche.

Der Rotary Club Singen unterstützt Doris Epple auch dieses Jahr  wieder bei ihrer aufopfernden Tätigkeit in Russland.

Hier ein Auszug aus dem Dankesbrief von Doris Epple, der uns zu Weihnachten 2007 erreichte:

Liebe Spenderinnen und Spender,
mit vier gerahmten Dankurkunden und dem schwergewichtigen St. Annen-Orden bin ich abgekämpft und erschöpft aus St. Petersburg heimgekehrt. Aber der viele Dank gebührt ja Ihnen! Ich durfte weitergeben, was sie mir an Geld und Liebe zugeschickt, geschenkt und geopfert haben, um die Not der Ärmsten in Russland zu lindern. In vielen Fällen war die Hilfe lebensrettend.
Es treffen auch ungewöhnliche Gaben bei mir ein: Von Jubiläumsgeburtstagen, wie auch aus traurigem Anlass beim Verlust eines lieben Menschen; "Zeugnisgeld" von zwei Mädchen mit guten Noten; Honorare aus den Vorträgen eines Theologieprofessors usw. usw. ...
Ein Pfarrer schrieb mir: " Eine Spende ist für Sie gewiss das schönste Weihnachtsgeschenk. Trocknen Sie ein paar Tränen damit, dann sind auch wir Geber glücklich. Ich segne Sie und Ihr Werk."
Meinem innigen Dank füge ich die Bitte bei: Lassen Sie uns den fernen Nächsten weiterhin beistehen! Besonders jetzt im kalten russischen Winter und nicht nur zum Fest der Liebe, sondern "ohne Unterlass", denn Hunger ist   t ä g l i c h .








Dienstag, 8. Januar 2008/web300
Letzte Änderung: 16.11.10/web300


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