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Clubprojekt 2010/11 (Bericht der SZ vom 22.10.2010)
Ein Assistenzhund für Robin

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Großes Geschenk für den kleinen Robin Neumaier aus Bad Wurzach: Der behinderte, achtjährige Schüler bekommt einen schlauen Vierbeiner, der ihm den Alltag erleichtern soll.

Nach langer Suche hat Rotary-Präsident Stefan Balk aus Kißlegg ein geeignetes Kind für das Projekt „Assistenzhund“ gefunden. Der Kontakt kam über die Schwäbische Zeitung zustande. Der kleine Robin aus Bad Wurzach hat es nicht leicht. Wenn dem Achtjährigen beim Hausaufgabenmachen das Mäppchen vom Tisch fällt oder er seine Jacke ausziehen möchte, braucht er Hilfe. Und wenn die anderen Kinder zum Schlittenfahren oder Inlineskaten gehen, bleibt er oft allein zurück. Der Drittklässler kann seine rechte Hand nicht richtig bewegen und hat eine verkrümmte Wirbelsäule. Zur Seite stehen soll ihm künftig ein Hund: als Seelentröster und Hilfe im Alltag. Robin Neumaier und seine Familie bekommen den Vierbeiner, den Stefan Balk vom Rotary Club Wangen-Isny-Leutkirch im Rahmen seiner Präsidentschaft zu einem Weggefährten für ein behindertes Kind ausbilden lassen will (die SZ berichtete mehrfach). Sogenannte Assistenzhunde helfen körperbehinderten Menschen zum Beispiel beim Socken anziehen, Schalten das Licht an und aus oder begleiten sie in die Schule. Zuvor werden die Tiere zwei Jahre lang unter anderem gezielt auf die Behinderung des künftigen Besitzers trainiert. 
Robin leidet seit seiner Geburt unter einer spastischen Hemiparese. Davon spricht man, wenn eine Körperhälfte eine Bewegungsstörung aufweist. „Das ist wie wenn jemand einen Schlaganfall hatte und seine Hand danach nicht mehr feinmotorisch nutzen kann“, gibt seine Mutter Susanne Neumaier ein Beispiel. Außerdem ist der Achtjährige durch eine Skoliose, eine verkrümmte Wirbelsäule, eingeschränkt. 
Die Idee, Robin einen Assistenzhund zu kaufen, geisterte Susanne Neumaier schon seit mehreren Jahren im Kopf herum, wie sie sagt. Sie hatte im Fernsehen einen Bericht über die treuen Begleiter gesehen. Aber die Kosten – die Ausbildung eines Assistenzhundes kostet rund 25 000 Euro – wären für die fünfköpfige Familie nicht tragbar gewesen.
Dann lasen die Krankenschwester und ihr Mann Roland in der SZ von Stefan Balks Projekt und nahmen mit ihm Kontakt auf. 
Zusammen mit Kinderarzt Dr. Wolfgang Braun besuchte der Kißlegger Unternehmer die Bad Wurzacher Familie. „Wir hatten einen ganz tollen Eindruck“, sagt Balk, der bereits an dem Projekt zweifelte, da sich zunächst kein geeignetes Kind fand. „Robin wird von der Familie sehr geliebt. Der Hund passt da gut hin.“ 


Die Neumaiers werden den Verein, der die Hunde trainiert und seinen Sitz bei Frankfurt am Main hat, demnächst besuchen. Dann wird geschaut, welche Hunderasse in Frage kommt und ob ein Tier, das bereits in der Ausbildung ist, in die Familie passt oder ob ein Welpe beschafft werden muss. Denn die Chemie zwischen Robin und seinem Hund soll zu 100 Prozent stimmen. Danach
muss der Drittklässler nach und nach lernen, wie er den Hund führt und ihm Befehle gibt. Wenn es genehmigt wird, darf Robin seinen neuen Freund mit in die Schule des Körperbehindertenzentrum Oberschwaben (KBZO) in Weingarten nehmen. Und wenn der Achtjährige älter ist, kann er mit Hilfe seines Assistenzhundes vielleicht alleine Besorgungen in der Stadt machen, hofft seine Mutter. Und sie hofft, dass der Hund ihren Sohn stark macht, wenn andere Jugendliche ihn wegen seiner Behinderung anpöbeln. Robin selbst freut sich derweil vor allem auf eins: aufs Schmusen und Kuscheln mit seinem Hund.

Text: Redakteurin Sylvia Rustler, Schwäbischen Zeitung vom 22.10.2010
Bilder vom VITA Assistenzhundeprojekt 
Freitag, 15. Juni 2012/web286
Letzte Änderung: 19.06.12/web286


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